Alex Cejka: Kindheitstraum wird wahr

Mit 45 hat sich Alex Cejka einen Kindheitstraum erfüllt – eine Teilnahme bei Olympia. Anders als bei vielen Golf-Kollegen haben die Spiele für Cejka einen ganz besonderen Stellenwert, erklärte er dem Deutschen Golfverband.

Ich freue mich riesig und meine Familie auch. Das wird ein schönes Erlebnis.

Ein Erlebnis, von dem er noch vor zwei Jahren nie gedacht hätte, es haben zu können. Eigentlich hatte er schon mit dem Karriereende geliebäugelt. Denn damals war Cejka in der Golfweltrangliste nicht einmal mehr unter den Top 500 zu finden. Gedanklich hatte er sich bereits auf das Karriereende eingestellt. Doch die Aussicht auf Olympia beflügelte ihn.

Cejka arbeitete sich nach vielen Krisenjahren, abgestiegen in die zweitklassige Web.com-Tour und geplagt von einer Grasallergie zurück, gewann im letzten Jahr in Puerto Rico sein erstes PGA-Turnier und sicherte sich nicht nur die PGA-Tourkarte, sondern auch das Olympiaticket. Und das will er ausgiebig nutzen während der Spiele in Rio.

Mal schauen, wie die Zeit ist, aber ich will mir einiges anschauen, mit den Athleten hautnah zusammen zu sein. Wenn es möglich ist, Schwimmen oder Boxen hautnah zu erleben, bin ich gerne dabei. Ich freue mich, mehrere Disziplinen live zu sehen und zu schauen, wie die Atmosphäre ist.

Die Skepsis und Vorbehalte, die andere Golfer bezüglich Sicherheit oder auch Zika-Virus haben, teilt Cejka nicht. Wenn man ein bisschen aufpasse, meint er, würde man die Woche schon überstehen. Und außerdem:

Es ist schön, sein Land bei den Spielen zu vertreten.

Eine Einstellung, von der sich z.B. Rory McIlroy mal eine Scheibe abschneiden könnte.

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