Laura Ludwig: Die Beach-Instanz

Laura Ludwig ist eine feste Instanz in der internationalen Beachvolleyball-Szene – und das seit Jahren. Zigfache Deutsche Meisterin, Europameisterin, siebenmalige Beachvolleyballerin des Jahres in Deutschland und und und. Erfolge, die die 30-Jährige zuerst mit ihrer langjährigen Partnerin Sara Goller feierte, mit der sie auch bei Olympia 2008 und 2012 startete, mittlerweile an der Seite der vier Jahre jüngeren Kira Walkenhorst.

Warum die Wahl auf Walkenhorst fiel, erklärte Ludwig in der Web-Dokumentaion „Die Norm“ so:

Ich bin Abwehrspielerin, suchte nach Blockern, Kira hat am meisten Potential. Da war es schnell klar, dass ich sie an meiner Seite haben möchte.

Der Start mit der neuen Partnerin 2013 verlief mit EM-Bronze und dem Deutschen Meistertitel gleich vielversprechend, wurde im Folgejahr aber jäh ausgebremst, als Walkenhorst an Pfeiferrschem Drüsenfieber erkrankte und lange pausieren musste. Doch an eine Trennung von der neuen Partnerin dachte Laura nie.

Wir sind den harten Weg zusammen gegangen, weil wir wissen, dass wir wissen, dass wir das zusammen angehen wollen.

Und zusammen kam das Duo zurück, holte 2015 die Europameisterschaft, wurde Zweite im World Tour Final in Fort Lauderdale und Ludwig am Ende des Jahres FIVB Beach Volleyball Sportsperson of the Year. Mittlerweile sind Ludwig und Walkenhorst bestens eingespielt und abgestimmt, so Walkenhorst.

Mittlerweile wissen wir, wie wir dem Partner in Drucksituationen helfen können. Wir können dann noch Tipps geben, was man verändern kann, was man von außen vielleicht auch anders wahrnimmt. Wir versuchen uns in die Bewegungen reinzudenken und herauszufinden, was wir verändern müssen, dass es funktioniert.

Nach Rio fahren Ludwig und Walkenhorst als frischgebackene Europameisterinnen und Siegerinnen des Major-Turniers von Hamburg, des Grand Slams in Olsztyn, des Events in Klagenfurt und als Zweite der Weltrangliste. In der Gruppenphase warten bei Olympia allesamt lösbare Aufgaben. Eine wichtige Voraussetzung für die erhoffte Finalteilnahme ist damit erfüllt. Doch damit es auch wirklich klappt, braucht es noch mehr, weiß Ludwig.

Was am Ende bei den großen Olympischen Spiele rumkommt, sehen wir dann. Eine große Rolle spielt auch immer der Kopf, wie man drauf ist. Glück kommt dann auch noch dazu. Hauptsache ist, dass wir es genießen und alle füreinander da sind.

Und dann klappt das schon mit erfolgreichen Olympischen Spielen 2016 in Rio.

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